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GmbH vs. UG: Welche Rechtsform ist besser?

GmbH oder UG? Stammkapital 25.000 € gegen 1 €, Haftung, Steuern, Rücklagepflicht der UG und die Nachteile der 1-Euro-GmbH. Wann sich welche Form lohnt.

Stand:

Die beiden Formen

GmbH
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist die beliebteste Kapitalgesellschaft in Deutschland.
UG (haftungsbeschränkt)
Die Unternehmergesellschaft ist eine "Mini-GmbH" mit geringerem Kapitalbedarf.

Im Vergleich

MerkmalGmbHUG (haftungsbeschränkt)
Stammkapital25.000€ (mind. 12.500€ bei Gründung)Ab 1€ (100% bei Gründung)
Gründungskosten800-1.500€300-600€
HaftungBeschränkt auf StammkapitalBeschränkt auf Stammkapital
SteuernKSt 15% + Soli + GewStKSt 15% + Soli + GewSt
BuchführungDoppelte Buchführung, E-Bilanz, BundesanzeigerDoppelte Buchführung, E-Bilanz, Bundesanzeiger

Vorteile

GmbH

  • Seriöse Außenwirkung
  • Keine Rücklagepflicht
  • Flexibler Firmenname
  • Bessere Kreditwürdigkeit

UG (haftungsbeschränkt)

  • Geringes Startkapital nötig
  • Haftungsbeschränkung wie GmbH
  • Einfacher Einstieg
  • Ideal für Bootstrapping

Nachteile

GmbH

  • Hohes Stammkapital nötig
  • Höhere Gründungskosten
  • Kapital muss tatsächlich vorhanden sein

UG (haftungsbeschränkt)

  • 25% Rücklagepflicht
  • Weniger seriöse Außenwirkung
  • Zwingender Zusatz "(haftungsbeschränkt)"

Empfehlung

UG wählen, wenn Sie mit wenig Kapital starten wollen. GmbH wählen, wenn Sie bereits 25.000€ haben oder eine seriösere Außenwirkung brauchen.

Fazit

Beide Rechtsformen bieten Haftungsbeschrankung und werden steuerlich gleich behandelt. Der Hauptunterschied liegt im Stammkapital und der Außenwirkung.

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Welche der beiden Formen Sie wählen: Die Erklärung dazu machen Sie mit steuernaut selbst, Sie prüfen jede Position, wir übermitteln ans Finanzamt.

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