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Vermögensverwaltende GmbH vs. Privatvermögen

Vermögensverwaltende GmbH oder privates Depot? Steuervergleich für Aktien, ETFs und Immobilien. Wann lohnt sich die GmbH?

Stand:

Die beiden Formen

Vermögensverwaltende GmbH
GmbH, die ausschließlich eigenes Vermögen verwaltet (Aktien, ETFs, Immobilien).
Privatvermögen
Direkte Anlage als Privatperson.

Im Vergleich

MerkmalVermögensverwaltende GmbHPrivatvermögen
Stammkapital25.000€ (oder UG ab 1€)0€
Gründungskosten800-1.500€0€
HaftungBeschränktUnbeschränkt (aber bei Geldanlage irrelevant)
SteuernNur ~1,5% auf Aktiengewinne (durch Teileinkünfteverfahren)25% Abgeltungsteuer + Soli auf Gewinne
BuchführungE-Bilanz, aber minimal BuchungenKeine

Vorteile

Vermögensverwaltende GmbH

  • Nur ~1,5% Steuer auf Aktiengewinne
  • Steuerfreie Thesaurierung
  • Keine Abgeltungsteuer
  • Verlustverrechnung ohne Limits

Privatvermögen

  • Kein Verwaltungsaufwand
  • Freibetrag 1.000€/Jahr
  • Flexibel bei kleinen Beträgen
  • Keine laufenden Kosten

Nachteile

Vermögensverwaltende GmbH

  • Gründungsaufwand
  • Laufende Buchhaltungskosten
  • Bei Entnahme: Kapitalertragsteuer
  • Weniger flexibel bei kleinen Beträgen

Privatvermögen

  • 25% Steuer auf jeden Gewinn
  • Verlustverrechnung begrenzt
  • Keine Thesaurierung

Empfehlung

VV-GmbH ab ca. 100.000€ Anlagevolumen und langfristigem Horizont. Privatvermögen für kleinere Beträge oder kurzfristige Anlagen.

Fazit

Die VV-GmbH versteuert **thesaurierte** Aktiengewinne mit nur ca. 1,5% statt 25% privat. Der Vorteil wirkt vor allem bei langfristiger Thesaurierung - bei Ausschüttung an die Gesellschafter fällt zusätzlich Kapitalertragsteuer an. Ob sich der Aufwand lohnt, hängt vom Einzelfall ab.

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Welche der beiden Formen Sie wählen: Die Erklärung dazu machen Sie mit steuernaut selbst, Sie prüfen jede Position, wir übermitteln ans Finanzamt.

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