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Was ist eine E-Bilanz?

Definition

Stand:

Auf einen Blick

Seit2013 Pflicht
FormatXBRL
ÜbermittlungELSTER
BetroffeneAlle Bilanzierenden

Antwort

Die E-Bilanz (elektronische Bilanz) ist die digitale Übermittlung des Jahresabschlusses an das Finanzamt.

Definition

Die E-Bilanz ist seit 2013 für alle bilanzierungspflichtigen Unternehmen in Deutschland Pflicht. Sie müssen Ihren Jahresabschluss (Bilanz und GuV) im standardisierten XBRL-Format elektronisch an das Finanzamt übermitteln.

Wer muss eine E-Bilanz abgeben?

  • GmbH und UG - Immer
  • AG, KGaA - Immer
  • OHG, KG - Wenn bilanzierungspflichtig
  • Einzelunternehmen - Wenn Umsatz >800.000€ oder Gewinn >80.000€ (§ 141 AO, § 241a HGB)
  • Freiberufler - Nur bei freiwilliger Bilanzierung

Was enthält die E-Bilanz?

  1. Bilanz - Aktiva und Passiva im Taxonomie-Format
  2. Gewinn- und Verlustrechnung - Erträge und Aufwendungen
  3. Stammdaten - Unternehmensinformationen

Wie erstellt man eine E-Bilanz?

Die E-Bilanz wird mit spezieller Software erstellt, die Ihre Buchhaltungsdaten in das XBRL-Format konvertiert und via ELSTER an das Finanzamt sendet.

Optionen

  • Steuerberater: erstellt und übermittelt die E-Bilanz zusammen mit dem Jahresabschluss
  • Software wie Steuernaut: Sie stellen den Jahresabschluss selbst auf, das Programm setzt ihn in XBRL um und übermittelt

Hinweis: Diese Antwort dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Steuerberatung im Einzelfall (§ 2 StBerG). Genannte Beträge, Fristen und Rechtsstände können sich ändern und bilden nicht jeden Einzelfall ab. Angaben ohne Gewähr.

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Die Antwort erklärt die Pflicht. Erledigen können Sie sie mit steuernaut: Unterlagen hochladen, jeden Wert prüfen, wir übermitteln ans Finanzamt.

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