Die E-Bilanz-Taxonomie ist ein standardisiertes Schema, das festlegt, wie Bilanz- und GuV-Positionen in der E-Bilanz strukturiert werden.
Was ist eine Taxonomie?
Eine Taxonomie ist ein Klassifikationssystem. Die E-Bilanz-Taxonomie definiert alle erlaubten Positionen für Ihre Bilanz und GuV im XBRL-Format.
Aktuelle Version
Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2025 beginnen, gilt die Taxonomie-Version 6.9 (BMF-Schreiben vom 10.06.2025). Vorgänger ist die Version 6.8, die für Wirtschaftsjahre gilt, die nach dem 31.12.2024 beginnen. Maßgeblich ist also der Beginn des Wirtschaftsjahres, nicht der Zeitpunkt der Übermittlung. Beide Versionen enthalten rund 1.000 Positionen für verschiedene Unternehmensformen.
Taxonomie-Mapping
Beim Erstellen der E-Bilanz müssen Sie Ihre Buchhaltungskonten den Taxonomie-Positionen zuordnen:
| Ihr Konto | Taxonomie-Position |
|---|---|
| 1200 Bank | Guthaben bei Kreditinstituten |
| 1400 Forderungen L+L | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
| 0800 Stammkapital | Gezeichnetes Kapital |
Muss-/Kann-Felder
- Mussfelder: Diese Positionen müssen ausgefüllt werden (z.B. Gezeichnetes Kapital)
- Kannfelder: Optionale Positionen für detailliertere Darstellung
- Auffangpositionen: Für nicht zuordenbare Beträge
Mit E-Bilanz-Software wie Steuernaut wird das Mapping automatisch durchgeführt.