Definition

Was ist die E-Bilanz-Taxonomie?

Auf einen Blick

Aktuelle Version
6.9
Gilt für
Wirtschaftsjahre ab 2026
Positionen
~1.000

Die E-Bilanz-Taxonomie ist ein standardisiertes Schema, das festlegt, wie Bilanz- und GuV-Positionen in der E-Bilanz strukturiert werden.

Was ist eine Taxonomie?

Eine Taxonomie ist ein Klassifikationssystem. Die E-Bilanz-Taxonomie definiert alle erlaubten Positionen für Ihre Bilanz und GuV im XBRL-Format.

Aktuelle Version

Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2025 beginnen, gilt die Taxonomie-Version 6.9 (BMF-Schreiben vom 10.06.2025). Vorgänger ist die Version 6.8, die für Wirtschaftsjahre gilt, die nach dem 31.12.2024 beginnen. Maßgeblich ist also der Beginn des Wirtschaftsjahres, nicht der Zeitpunkt der Übermittlung. Beide Versionen enthalten rund 1.000 Positionen für verschiedene Unternehmensformen.

Taxonomie-Mapping

Beim Erstellen der E-Bilanz müssen Sie Ihre Buchhaltungskonten den Taxonomie-Positionen zuordnen:

Ihr KontoTaxonomie-Position
1200 BankGuthaben bei Kreditinstituten
1400 Forderungen L+LForderungen aus Lieferungen und Leistungen
0800 StammkapitalGezeichnetes Kapital

Muss-/Kann-Felder

  • Mussfelder: Diese Positionen müssen ausgefüllt werden (z.B. Gezeichnetes Kapital)
  • Kannfelder: Optionale Positionen für detailliertere Darstellung
  • Auffangpositionen: Für nicht zuordenbare Beträge

Mit E-Bilanz-Software wie Steuernaut wird das Mapping automatisch durchgeführt.

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