GmbH vs. Limited (UK): Was ist besser?

GmbH oder englische Limited? Der Vergleich nach Brexit: Kosten, Steuern, Haftung und warum die Limited kaum noch sinnvoll ist.

GmbH

Deutsche Kapitalgesellschaft mit voller EU-Rechtsanerkennung.

Stammkapital25.000€
Gründungskosten800-1.500€
HaftungBeschränkt, volle Anerkennung
SteuernKSt + GewSt in Deutschland
BuchführungE-Bilanz, Bundesanzeiger

Vorteile

  • Volle Rechtssicherheit in DE
  • Seriöses Image
  • Keine Auslandskomplikationen
  • Klare Zuständigkeiten

Nachteile

  • Hohes Stammkapital
  • Strenge Formvorschriften

Limited (UK)

Englische Kapitalgesellschaft, nach Brexit mit erheblichen Nachteilen.

Stammkapital1 GBP
Gründungskosten100-500€
HaftungNach Brexit: Probleme bei Anerkennung
SteuernUK Corporation Tax + ggf. deutsche Steuern
BuchführungUK + ggf. deutsche Pflichten

Vorteile

  • Sehr geringes Stammkapital
  • Schnelle Gründung

Nachteile

  • Nach Brexit: Keine EU-Anerkennung mehr
  • Doppelte Buchführung (UK + DE)
  • Rechtsunsicherheit
  • Schlechtes Image
  • Komplexe Steuersituation

Unsere Empfehlung

Immer GmbH oder UG. Die Limited macht nach Brexit keinen Sinn mehr für in Deutschland tätige Unternehmen.

Fazit

Nach dem Brexit hat die Limited alle Vorteile verloren. Die UG bietet dieselben Vorteile (geringes Stammkapital) ohne die Nachteile der Limited.

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